Was man auf Suluada sieht: Buchten, Strände und Höhlen
Bei Suluada denken die meisten an einen einzigen weißen Strand. Tatsächlich zeigt die Insel mit ihrer Umgebung an einem Tag mehrere Gesichter. Unser Boot startet im Hafen von Adrasan und fährt die folgenden Stationen an – je nach Wind und Seegang kann der Kapitän die Reihenfolge ändern.
Kurz gesagt: Die Suluada-Bootstour führt zur Amerikanischen Bucht, zum Love Beach, zum Weststrand, zu den Meereshöhlen im Süden der Insel, zur namensgebenden Süßwasserquelle und auf dem Rückweg in die Leuchtturmbucht. Gebadet wird an den Stränden, an der Quelle und in den Buchten; die Höhlen sind ein Fotostopp.
1. Amerikanische Bucht
Die erste Station, kurz nach dem Ablegen auf dem Weg zur Insel. Geschützt, ruhig und glasklar – ideal für das erste Bad des Tages. Der Name soll auf amerikanische Marineschiffe zurückgehen, die hier zur Zeit des Kalten Krieges ankerten.
2. Love Beach
Der Strand, der auf fast jedem Suluada-Foto zu sehen ist. Puderweißer Sand und Wasser, das weit hinaus flach und türkis bleibt – daher der Beiname „Malediven der Türkei“. Hier legen wir meist die längste Pause ein; mit einer Taucherbrille sieht man den Sandboden ganz klar.
3. Weststrand
Die Kapitäne nennen ihn den „hinteren Strand“: Er liegt auf der anderen Seite der Insel und bekommt am Nachmittag eine leichte Brise aus Westen. Oft ist es hier ruhiger als am Love Beach. Das Mittagessen wird meist in dieser Gegend vor Anker serviert.
4. Meereshöhlen
An der felsigen Südküste haben die Wellen Höhlen ausgewaschen. Wegen der Strömung wird hier nicht gebadet, das Boot fährt langsam heran und hält kurz für Fotos. Die Küste gilt als Lebensraum der bedrohten Mittelmeer-Mönchsrobbe – mit etwas Glück zeigt sich eine.
5. Süßwasserquelle
Suluada bedeutet „Insel mit Wasser“, und diese Quelle ist der Grund dafür. Viele Gäste füllen hier eine Flasche ab, manche schwören auf die heilende Wirkung. Das Wasser ist tief und voller Leben, gut zum Schnorcheln; Nichtschwimmer bekommen eine Schwimmweste.
6. Leuchtturmbucht
Das letzte Bad auf dem Rückweg nach Adrasan, benannt nach dem alten Leuchtturm am Ufer. Danach gibt es Tee und Obst an Bord.
Gut zu wissen
Taucherbrille, eine leere Trinkflasche und eine wasserdichte Handyhülle lohnen sich. Die Uhrzeiten stehen im Tourprogramm, Preis und Abholung unter Suluada Bootstour.
Wo sich die Taucherbrille lohnt, erklären wir im Beitrag Schnorcheln auf Suluada. Die besten Perspektiven für Ihre Bilder finden Sie unter Suluada Fotospots.